Die Crazy Ties BigBand empfängt die Besucher der BBSA (Brass Band of South Africa) aus Port Elizabeth und Kapstadt
Die Crazy Ties BigBand empfängt die Besucher der BBSA (Brass Band of South Africa) aus Port Elizabeth und Kapstadt
Lebensfreude - dieses Wort beschreibt das, was die Mitglieder der Crazy Ties BigBand in den vergangenen zwei Wochen erlebt haben, am besten.
2. - 4. Mai
19 Mitglieder der "Moravian Brass Band of South Africa" aus Port Elizabeth starten ihre dreiwöchige Deutschland-Tour nach 28 Stunden Reise in Riesa und Großenhain. Der Besuch in der Meißner Porzellanmanufaktur, ein gemeinsames Konzert in der Trinitatiskirche zu Riesa, sowie ein anschließender Grillabend waren die Höhepunkte dieses Besuches. Die Männer und Frauen dieses Ensembles unter der Leitung von Tyrone Hotzeroth, entfachten durch ihre Rhythmen, wiedergegeben in Gesängen, Tänzen und natürlich ihrem Programm, die Sympathie für ihr Land und ihre Mentalität. Schweren Herzens verabschiedeten die Crazy Ties am Samstag diese erste Gruppe.
8. - 11. Mai
Ebenfalls von der Moravian Church, in Deutschland besser als Herrnhuter Brüdergemeinde bekannt, erreichten am Mittwoch weitere 23 Mitglieder der "Brass Band of South Africa" aus Kapstadt Großenhain. Mit ihnen wurde am Donnerstag Vormittag ein gemeinsames Programm vorbereitet, welches, unterbrochen durch einen Ausflug auf den Zottewitzer Mittelaltermarkt zum Lunch, am Nachmittag in der Marienkirche zu Großenhain Aufsehen sorgte.
Traditionelle Stücke, wie der "Klopse-Beat", dessen Aufführung in Südafrika in der Zeit der Apartheit den schwarzen Sklaven nur an einem einzigen Tag im Jahr, dem 2. Januar, vorbehalten war, entführeten das Großenhainer Publikum in die ferne Kultur dieser liebenswerten Menschen. Deren Ausstrahlung und Rhythmusgefühl steckte an und so konnte man neben Pfarrer Pohl auch die Leitung der Musikschule strahlen und tanzen sehen.
Die größte Überraschung jedoch gab es am Ende des Konzertes: Reverend Martin Abrahams lud im Namen der Moravian Church of South Africa die Crazy Ties BigBand ein, im Februar des kommenden Jahres nach Kapstadt zu kommen. Crazy Ties-Leiter Winfried Jupt hatte dies bereits während seines letzten Afrikabesuches im Februar angeschoben. Eine entsprechende Einladung liegt der Musikschule seither vor. Ein wohlbehütetes Geheimnis, dessen Veröffentlichung durch Martin Abrahams für unbändige Freude seitens der BigBand-Mitglieder führte.
Nachdem einige Crazy Ties alle Gäste am Freitag durch Dresden begleiteten, ließen die Gastfamilien - welchen an dieser Stelle noch einmal herzlich gedankt sei - den Abend in geselligen Runden ausklingen. Der Abschied am Samstag war ebenso herzlich wie der gesamte Besuch. So sehen die Crazy Ties und auch die Mitglieder der BBSA aus Kapstadt einem Gegenbesuch im Jahr 2014 sehnsüchtig entgegen.
Block- und Querflötenschüler aus dem gesamten Landkreis spielten zusammen
Am 20. April trafen sich über 50 Flötenspieler aus allen Musikschulbezirken, also von Radebeul über Coswig, Meißen und Großenhain bis nach Riesa, in Weinböhla zum Flötentag der Musikschule.
Es war ein Tag mit fleißigem Üben und fröhlichem Miteinander.
Um 19 Uhr gab es dann in der Weinböhlaer Martinskirche ein Abschlusskonzert aller Block- und Querflöten, das den gelungen Tag erfolgreich beendete.
Fünf Tage katalanische Gastfreundschaft mit Besichtigungen, Proben, Konzerten und vielen neuen Freundschaften
Wir begannen unsere Auslandsreise, die erste dieser Art (für einige Schüler war es der erste Flug), im Winter. Eigentlich sollte nach Ostern und laut Kalender Frühling sein, das Thermometer zeigt aber nur etwas über Null. Es konnte also nur besser werden.
Der Flughafentransfer, Einchecken und der Flug selbst verliefen problemlos.
In Barcelona holte uns Teresa, die Harfenlehrerin der Musikschule, ab und lotste uns quer durch die Stadt nach Santa Perpètua de Mogoga, einem Vorort Barcelonas.
Schnell löste sich am Bahnhof die große Gruppe auf – fast alle wurden ihren Gastfamilien zugeteilt, der Rest in einer kleinen Kneipe gut bewirtet.
Am zweiten Tag trafen wir uns am Morgen vor der Musikschule. Gemeinsam fuhren wir bei schönstem Sonnenschein und milden Temperaturen zur Stadtbesichtigung nach Barcelona: die Rambla mit Markthalle, das Altstadtviertel mit riesiger Kathedrale und natürlich das Meer. Einige Mutige, oder die, die ihre Badesachen dabei hatten, stürzten sich in die Fluten. Nach dem Abendbrot in der Musikschule wurde gemeinsam mit den katalanischen Musikern von 19 – 23 Uhr geprobt. Wir mussten uns alle erst ein wenig an den anderen Tagesablauf gewöhnen.
Mittwoch: Schulkonzert im Gymnasium. Etwa 250 Schüler der 5.-10. Klasse versammelten sich lautstark in der Turnhalle, die mit Bühne ausgestattet auch als Veranstaltungsort genutzt werden kann. Es wurde eine spannende, unterhaltsame Stunde für alle Beteiligten.
Am stärksten wirkte Mahlers 3. Satz der Sinfonie Nr. 1. - von Kontrabass und Celli gespielt, vom Rest gesummt. Unglaublich, wie diese Musik die zuhörenden Schüler berührte.
Am Nachmittag wurden wir durch Santa Perpètua de Mogogda geführt, am Abend probten die Orchester gemeinsam für das Abschlusskonzert.
Am Donnerstag hatten wir nochmals den ganzen Tag Zeit, um Barcelona zu besichtigen. Wir wählten den Park Güell und La Sagrada Familia aus.
Das Abschlusskonzert – wieder in der Turnhalle – war ein voller Erfolg, in dessen Anschluss die Einladung zum Gegenbesuch nach Radebeul ausgesprochen wurde. Alle liefen trotz der Anstrengung der letzten Tage zu Höchstleistung auf. Immerhin waren wir immer den ganzen Tag bis spät abends auf den Beinen. Vor allem unsere Jüngsten haben super durchgehalten.
Beim gemeinsamen Abschlussfest mit großem Buffet und Musik wurde ausgelassen gefeiert.
Am nächsten Morgen begleiteten uns einige Gasteltern, Schüler und die uns betreuenden Lehrer zum Bahnhof. Wir wurden auf das allerherzlichste verabschiedet und freuen uns auf den Gegenbesuch.
Musik verbindet – das ist uns allen wieder sehr deutlich geworden.
Hier geht es per Link zu Videos der Konzerte in Barcelona - die Musikschule von Santa Perpètua de Mogoga kann man auf Facebook besuchen:
Am Sonntag dem 25. März war die Pausenhalle des Luisenstifts dicht gefüllt und die Zuhörer erlebten ein gelungenes Orchesterkonzert, das vom LIONS-Club Radebeul präsentiert wurde.
Nachdem das Nachwuchsorchester Radebeul unter Leitung von Herrn Dietrich sein Können präsentiert hatte, brachte das Sinfonieorchester der Musikschule Radebeul, mit dem neuen Orchesterleiter Herr Behrend, sein Programm für die Orchesterreise nach Barcelona zu Gehör. Klassische Werke von Rimski-Korsakow, Gustav Mahler und Georges Bizet wurden gefolgt von dem zeitgenössischen Stück Tequila und Filmmusik aus „Fluch der Karibik“.
Im Anschluss an das Konzert bot der LIONS-Club Getränke und Laugenbrezen an und konnte Spenden von mehr als 1.200 € einsammeln, die mit einer weiteren Zuwendung zur Finanzierung der Reise verwendet werden.
Auch der Freundeskreis der Musikschule und die Tengelmanngruppe von Herrn Haub hat große Beträge für die Reise bereitgestellt. Nicht zuletzt trägt auch das Familienmisisterium des Bundes mit Mitteln aus dem Kinder- und Jugendplan zur Finanzierung bei.
Das Orchester fliegt am Ostermontag für fünf Tage nach Barcelona zum befreundeten Musikschulorchester aus Santa Perpètua di Mogoda und wird dort alleine und mit dem spanischen Orchester zusammen proben und Konzerte geben.
Akkordeon:
Justus Volkmar (Fr. Erbe), 18 Pkt. , 3. Preis
Lorenz Reichel (Fr. Ilg), 17 Pkt., 3. Preis
Duo Klavier und Blechblasinstrument:
Marten Götz (Lars Scheidig), 23 Pkt., 1. Preis und Weiterleitung zum Bundeswettbewerb im Mai in Nürnberg!
Violoncello:
Clara Jung (Hr. Scheidig/Fr. Schröder), 21 Pkt., 2. Preis
Alexander Brühl (Hr. Scheidig/Hr. Stange), 20 Pkt., 2. Preis
Violine:
Gioia Großmann (Fr. Scheidig), 20 Pkt., 2. Preis
Wir gratulieren allen Teilnehmern und Lehrern zu den erspielten Preisen und insbesonders Marten zu seiner Weiterleitung zum Bundeswettbewerb!
In den für unsere Schüler freien Winterferien wurde im Musikschulgebäude Meißen heftig gearbeitet. Elektriker, Tischler, Fußbodenleger und Maler waren tätig und haben fast das ganze Haus renoviert.
Im Treppenhaus und in den Gängen wurde die Beleuchtung verbessert und frische Farbideen umgesetzt. Raum 14, in dem unter anderem der Musiklehre-Unterricht stattfindet, bekam neben neuem Linoleum auch frisch geputzte Wände, neue Schränke und eine neue Beleuchtung.
Fast alle anderen Unterrichtszimmer und das Lehrerzimmer wurden neu gemalert. In dieser verschönerten Umgebung macht das Musizieren und Lernen gleich nochmal so viel Freude!
für Block- und Querflötenspieler aller Altersgruppen
Freitag 17:30-20 Uhr
Samstag 9:30-18 Uhr, 19 Uhr Konzert
Sonntag 10 Uhr Musik im Gottesdienst
Anmeldungsformulare sind bei den Lehrern oder im Sekretariat Radebeul erhältlich! (Anmeldeschluss: 8. März 2013)