08. September 2017
„Moritzburger umstellten Barockschloss“

So lautete die Überschrift eines in der SZ vom 9.9.2017 erschienen  Artikels, der eine sehr besondere Aktion zugunsten unserer Musikschule beschrieb:

Die Moritzburgerin Franziska Witzke, deren beide Söhne Musikschüler sind, hatte sich bei der von mdr Sachsen veranstalteten Aktion „Wünsche werden wahr“ beworben und sich Geld für die Verschönerung der neuen Moritzburger Unterrichtsräume gewünscht. Nachdem ihr Wunsch ausgelost worden war, musste sie dann am 8.9. innerhalb weniger Stunden genügend Menschen aktivieren, damit eine um das Schloss reichende Menschenkette gebildet werden konnte - diese musste um 16.00 Uhr geschlossen sein.

Welch eine Aufregung! Alle kamen: der Bürgermeister samt Familie, die Schulleiterinnen der Grundschulen, die Feuerwehr und viele Bürger aus Moritzburg, aber auch die Leiterin der Musikschule, Musikschullehrer und viele Schüler, die z.T. nichts mit Moritzburg direkt zu tun hatten. Als es kurz vor 16.00 Uhr knapp wurde, wurden sogar die Mitarbeiter des Schlosses und nicht wenige Touristen aktiviert, sich in die Menschenkette einzureihen. Und tatsächlich: um 16.00 Uhr war sie geschlossen! Für alle, die dabei waren, wird dieser Moment unvergesslich bleiben…

2500€ erhält Frau Witzke nun, die sie dem Freundeskreis der Musikschule für Renovierung und Verschönerung der Räume im alten Lindengarten  zur Verfügung stellen wird.

Für ihren ungeheuren Einsatz, den sie am Ende der Aktion u.a. mit totaler Heiserkeit bezahlte, bedanken wir uns bei Frau Witzke  und allen, die sie mit ihrer Begeisterung anstecken konnte, von ganzem Herzen!

(Kristin Haas)

26. August 2017
Großenhainer Sommerfest

Am vergangenen Wochenende präsentierten sich unsere beiden Streichorchester unter der Leitung von Carmen Likuski sowie die „Black Dots“ und das Jazzensemble unter der Leitung von Ilka Kraske  bei schönstem Wetter auf dem Großenhainer Sommerfest. Zahlreiche Zuhörer lauschten den abwechslungsreichen Darbietungen und dankten mit lang anhaltendem Applaus.

Ein herzliches Dankeschön auch an dieser Stelle an alle helfenden Eltern, die wie immer tatkräftig bei den Instrumententransporten und Bühnenumbauten zugepackt haben!

 

(Anne-Kathrin Gerbeth)

18. August 2017
Lange Nacht der Kunst, Kultur und Architektur in Meißen

Auch 2017 - zu ungewohntem Termin direkt am Schuljahresanfang - beteiligten sich wieder Musikschüler und Musikschullehrer am Programm der Langen Nacht der Kunst, Kultur und Architektur in Meißen. Der Kammerchor Radebeul sang im Dom unter der Leitung von Martina Stoye. Schüler und Lehrer aus den Fachgruppen Gitarre und Jazz-Rock-Pop-World gestalteten drei Programme in einem zur Kunstausstellung umfunktionierten leerstehenden Laden auf der Gerbergasse. Zahlreiche Zuhörer fanden den Weg in den Dom und die „unentdeckten Orte“ der Stadt und erfreuten die Musizierenden mit ihrer Anwesenheit und Applaus. Im Foto: Hanna Dörnte und Theo Krause, Saxofon; Paul Kühne und Lukas Friedrich Richter, E-Gitarre. 

(Georg Hammer)

11. Juni 2017
Besuch eines tschechischen Schülerochesters in Großenhain

Vom 9. bis 11. Juni war das tschechisches Streichorchester MUSICA SPORCKA, ein Ensemble der Musikschule „F. A. Spork“ aus Jaromer zu Gast bei uns in Großenhain.

Der Name der Musikschule geht auf den Namen Franz Anton Reichsgraf von Sporck zurück, einem großzügigen Förderer der Künste in der Wende vom 17. zum 18. Jahrhundert.

Gleich nach der Ankunft am Freitag und der Begrüßung in unserer Musikschule begannen die Proben für das gemeinsame Konzert, welches am Samstag im Alberttreff vor einem begeisterten Publikum stattfand. Im Anschluss daran hatten unsere Gäste viel Spaß bei der Stadtbesichtigung mit der „Großenhainer Bimmelbahn“.  Bei schönstem Wetter konnte dann bei der anschließenden Grillparty der Abend ausklingen. Alle freuten sich sehr über die Gegeneinladung im Mai 2018!

Ein herzliches Dankeschön an alle Eltern und den Mitarbeitern des Alberttreffs für ihre engagierte Mithilfe sowie dem Großenhainer Förderverein für großzügige finanzielle Unterstützung!

(Anne-Kathrin Gerbeth)

11. Juni 2017
Großartiges Musikschulfest auf Schloss Wackerbarth

Am Ende dieses Schuljahres feierten die Musikschubezirke Radebeul und Meißen ihr traditionelles großes Musikschulfest gemeinsam auf Schloss Wackerbarth. Bei schönstem Sommerwetter lag am 11. Juni von 13-17 Uhr in der wunderbaren barocken Schlossanlage sozusagen Musik in der Luft: auf 5 Bühnen musizierten die verschiedenen Musikschul-Orchester und zahlreiche Ensembles aus Bläsern, Gitarristen, Akkordeonisten und Sängern sowie zahlreiche Bands und viele große und kleine Pianisten. Insgesamt waren ca. 300 Musikschüler beteiligt. Außerdem wurde gebastelt und gemalt, getanzt und gesungen, auch von den zahlreichen Gästen in Mitmach-Aktionen.

Mit von der Partie war auch wieder der Vorstand des Radebeuler Freundeskreises, der reißenden Absatz für seine liebevoll hergestellten Melonenbecher fand und damit wieder Spenden in Höhe von mehr als 800 € für die Arbeit der Musikschule einsammeln konnte, vielen Dank dafür!

Ein herzlicher Dank gilt auch allen Schülern und Kollegen, die die sehr musikalischen Beiträge vorbereitet haben,  sowie dem gesamten Team von Schloss Wackerbarth, das dafür sorgte, dass wir beste Bedingungen vorfanden und die Gäste auch lukullisch hervorragend betreute.

(Kristin Haas)

05. Juni 2017
"Kunst und Handwerkermarkt“ auf Gut Gostewitz

Am Pfingstmontag präsentierten sich die Tanzschüler und Ensembles aus den Bezirken Riesa und Großenhain beim „Kunst und Handwerkermarkt“ auf dem Gut Gostewitz. Zahlreiche Besucher erfreuten sich bei schönstem Wetter den Darbietungen dankten dafür mit anhaltendem Beifall. Der vielfältige, kreative Markt und die Mitmachangebote für die Kinder bleiben sicher allen noch lange in guter Erinnerung! 

(Anne-Kathrin Gerbeth)

28. Mai 2017
Orchesterfahrt des Jugendsinfonieorchesters Radebeul nach Laakirchen/Österreich

Keine Wolke ist am Himmel, als wir die Heimreise von Laakirchen antreten. Perfekte Bedingungen, um durch die Fensterscheibe zu beobachten, wie die Berge hinter uns immer kleiner werden. Die Postkartenlandschaft, die an uns vorbei fliegt, lässt es kaum zu, ein Auge zuzumachen. Kaum zu glauben, wenn man bedenkt, was für unbeschreibliche und anstrengende Tage hinter uns liegen.

Donnerstag, dem ersten Tag nach der Ankunft, dürfte den meisten auch als der anstrengendste in Erinnerung bleiben. Fünf Stunden Probe sorgten dafür, dass wir unserem Programm den letzten Schliff verliehen und sich die österreichischen und deutschen Musikanten aneinander gewöhnen konnten. Besonders interessant war die erstmalige Verschmelzung von Gesang und Orchester bei dem Lied "Wenn ich einmal reich wär" aus Anatevka, sowie die Winnetou-Stücke mit echten Laakirchner Mundharmonikas. Anschließend entspannten wir uns am Jahrmarkt im Stadtzentrum von Laakirchen und verteilten Flyer für unser Konzert am letzten Abend.

Am Freitag besichtigten wir das Benediktinerstift Kremsmünster mit seiner berühmten Sternwarte. Im Rahmen der gerade stattfindenden Landesgartenschau spielten wir am  Nachmittag im Schlossgarten ein Freilicht-Konzert. Schweißgebadet waren alle, jedoch nicht aus Nervosität sondern eher aufgrund der Hitze der strahlenden Sonne. Trotzdem hielten wir alle professionell durch und spielten das erste Konzert der Reise so gut wir konnten - bei den Streichern, die der Sonne am meisten ausgesetzt waren, erhielt spätestens bei den Winnetou-Stücken das Wort "Rothaut" eine völlig neue Bedeutung. Auch die Sonnenbrillen, die eigentlich nur für das Medley aus James Bond gedacht waren, fanden schon vorher ihre Verwendung. All das war trotzdem kein Grund, keine Zugabe zu spielen... zumindest für Herrn Herbig, für den diese Entscheidung am nächsten Tag "eiskalte" Konsequenzen mit sich trug. Er hielt sein Versprechen und gab uns allen am nächsten Tag in Gmunden ein Eis aus, damit wir ihm die Zugabe trotz "Sahara-"Bedingungen am Tag zuvor verzeihen konnten. Davor hatten wir den beeindruckenden Naturtierpark im Almtal besucht und genossen es danach, mit einem Eis bewaffnet am Traunsee entlang zu schlendern.

Am Nachmittg gabe es noch eine kürzere Probe und dann folgte das Abschlusskonzert als Finale der Reise: Um das zu beschrieben, möchte ich mich gern direkt an die Mitglieder des Orchesters wenden, denn am Abend des letzten Tages spielten wir ein Konzert, welches für mich etwas sehr besonderes war und ich hoffe für euch auch. Wie ihr wisst, verlasse ich das Orchester nach 6 oder 7 Jahren, so genau weiß ich das gar nicht mehr, und somit war es das letzte große Konzert für mich. Es ist immer etwas Sonderbares, wenn man irgendwas das letzte Mal macht; wenn ein Lebensabschnitt zu Ende geht; wenn man etwas, das man gerne macht mit dem Hintergedanken tut, diese eine Sache so nie mehr zu machen. Ich denke, ich werde schon noch irgendwann mal in einem Orchester spielen, zumindest hoffe ich das. Aber trotzdem werde ich nie mehr Teil des "Sinfonieorchesters der Musikschule des Landkreises Meißen" sein, welchem ich beigetreten bin zu einer Zeit, als es kurz zuvor im Gewandhaus Leipzig gespielt hat und noch unter der Leitung des wunderbaren Ingmar Scheidig stand. Und ich schreibe das alles deshalb, weil ich seit dem Konzert in Laakirchen der Überzeugung bin, dass ihr das Zeug dazu habt, wieder auf so eine "große Bühne" zurückzufinden. Ihr habt während der Zeit in Österreich höchste Disziplin und Willensstärke bewiesen, habt gezeigt, was für wundervolle Musik ihr den Leuten da draußen in die Ohren zaubern könnt und dafür gesorgt, dass sich die Leute stehenden Fußes die Hände wund geklatscht haben - und habt in mir den Gedanken ausgelöst: "Ich wünschte, unser Scheidi könnte uns jetzt hier sehen." So und nicht anders kann ich den letzten Abend beschreiben und jeder einzelne von euch hat sich diesen ewigen Applaus am Ende jenes Konzertes verdient und alle, die wissen wie schwer der Weg dorthin war, waren an diesem Abend sehr stolz auf euch. Bitte macht weiter so!

Ich bedanke mich im Namen des Orchesters bei den Lions Club Radebeul und Laakirchen, die uns diese tolle Reise ermöglicht haben, bei Gioia, für ihr außergewöhnliches Solo bei der Filmmusik zu Schindler's Liste, bei den mitspielenden Musikschülern aus Laakirchen, bei der Stadt Laakirchen für ihre Gastfreundschaft, bei allen Instrumentallehrern und -lehrerinnen, die mit uns die zahlreichen Registerproben durchgeführt haben, bei der Familie Dinglinger für ihre Betreuung während der Reise, das Fädenziehen im Hintergrund und die TV-reife Moderation des Konzertes, und bei allen die am Morgen vor der Abreise in der Kirche von Laakirchen dieses tolle Mini-Konzert gespielt haben. Das größte Dankeschön geht jedoch an Herrn Herbig, ohne dessen Leitung, Engagement, Ehrgeiz und Geduld diese Reise niemals so gewesen wäre, wie sie war und dieses Orchester niemals so wäre, wie es ist. Am Ende der Reise wissen wir zwei Dinge genau:
- Es war ein großer Erfolg und
- das mit dem Abgang müssen wir noch üben...

(Johann Galinsky)

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