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Wohnzimmerkonzert Nr. 10

Ein musikalisches Picknick

Jährlich am 18. Juni wird in der ganzen Welt der „Internationale Tag des Picknicks“ gefeiert.

Die Entstehungsgeschichte des Picknicks führt uns nach Frankreich in das 17. Jahrhundert – hier war das „pique-nique“ (eine Wortkombination aus piquer - stechen, aufpicken und nique - Kleinigkeit) vor allem in adligen Kreisen sehr beliebt. Wir laden Sie heute ein, mit uns ein musikalisches Picknick zu unternehmen – eine kurze Rast mit Musik aus aller Welt.

Zu Beginn erleben Sie ein wunderbares Querflöten-Gitarren-Duett in einem idyllischen Garten. Emilia spielt gemeinsam mit ihrer Mutter zwei jiddische Volkslieder: „Shamb‘erez Ysrael“ und „Harmonika“.

„Die Bienen summen in der Luft, erfüllen sie mit Honig Duft“, so heißt es auch in einem berühmten Lied von Terry Gilkyson. Wilhelm spielt für Sie auf dem Akkordeon „Probier‘s mal mit Gemütlichkeit“.

„Ne silazi sa čardaka – Auf dem Balkon“ heißt ein bosnisches Volkslied von Husein Kurtagić, welches anschließend von Annalotte auf dem Violoncello gespielt wird. Begleitet wird sie von ihrer Mutter auf dem Klavier.

Nun geht es nach London in das berühmte Abbey Road Studio 2, in dem im Jahr 1968 eine berühmte pilzköpfige Band ihre erfolgreichste Single aufnahm. „Hey Jude“ heißt der Song von John Lennon und Paul McCartney für die Beatles, den Max für Sie auf der Gitarre spielt.

Wir bleiben in England, gehen aber 300 Jahr zurück zu Henry Purcell (1659-1695). Er komponierte eine Sarabande in D-Dur, ZD 219, die er interessanterweise als „Borry [Saraband]“ bezeichnet, obwohl eine Bourrée (Borry) ursprünglich ein schneller Tanz im Allabreve-Takt und eine Sarabande ein langsamer Tanz im 3/4-Takt ist. Anna und Elias spielen diesen Tanz auf ihren Violinen.

Anschließend wird Ihnen Sarah auf der Sopran-Blockflöte mit dem Stück „Give Pleasure“ von Daniel Hellbach eine Freude machen.

Der Titel des nächsten Stückes ist ein hübsches Wortspiel: Die Sehnsucht nach Paris, nach der Brücke „Pont Neuf“ und der darunter fließenden Seine, besingt das vierhändige Klavierstück „Seine-sucht“ von Michael Proksch, das von Martha und ihrer Mutter gespielt wird.

Eines der schönsten deutschen Volkslieder wird nun von Luis auf der Posaune gespielt: „Nun will der Lenz und grüßen“, 1886 von Gustav Weber komponiert. Und da der kalendarische Sommer erst zwei Tage nach unserem Picknick beginnt, liegt er mit diesem schönen Lied noch absolut in der Zeit.

Zum Abschluss geht es zurück in einen wunderschönen Garten. Elisa spielt gemeinsam mit ihrer Mutter aus dem Duo Nr. 1 in C-Dur für zwei Violoncelli, op. 126 von Friedrich August Kummer (1797-1879) den ersten Satz - Allegro.

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