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27. Sächsische Akkordeonwettbewerb „Werner Richter"

Am 30.09.2023 fand in Chemnitz der 27. Sächsische Akkordeonwettbewerb „Werner Richter" in Chemnitz statt.

Die Eigenart des Wettbewerbes ist es, dass nicht Plätze in Reihenfolge, sondern Preise nach entsprechender Leistung vergeben werden. So kann es in manchen Kategorien gar keine Preise geben, oder nur 1., 2. oder 3., wenn es die Jury so einschätzt. Mit diesem Hintergrund ist der Erfolg des frisch gestarteten Duos Paditz/Richter erwähnenswert.

Sarah Ehrig (17 Jahre) glänzte mit einem beispiellos perfekt präsentierten Programm und gewann in dieser eigentlich schwersten Kategorie zum zweiten Mal den 1. Preis. (Das letzte Mal vor zwei Jahren). Auch Frieda (16 Jahre) Bauers Vortrag in dieser gleichen Kategorie ist mit ihrem SEHR GUTEN Ergebnis hoch zu bewerten. Sie ist erst vor einem halben Jahr auf das Melodiebass-Akkordeon gewechselt und spielt es in kurzer Zeit sehr überzeugend.

Helene Richter startete als „Wettbewerbs- Küken", nachdem sie vor dem Sommer einen ausgezeichneten UI-Abschluss absolvierte und erspielte tatsächlich den 3. Preis.

Mit ihrer Partnerin Mathilde Paditz, die im gleichen Alter ist, aber ein Jahr früher begonnen hat, errang sie im Duo den 2. Preis. Die beiden Mädels musizierten sehr ausdrucksvoll, was vor allem auch der schon „erfahrenen" Bühnenpräsenz von Mathilde zuzurechnen ist, die im letzten Jahr in dieser Kategorie als Neuling den 2. Preis bekam. Die Mädels sind 10 und 11 Jahre alt.

Auch das Duo Adrian Zoschke und Dominik Luzzietti musizierte mit Engagement ihr schönes Programm und errangen ein ermutigendes „SEHR GUT“ in der gleichen Kategorie.

Jakob Fleischmann (20 Jahre), der schon im 5. Semester Physik studiert, startete in der höchsten Solokategorie zusammen mit einer Spielerin, die er seit vielen Jahren aus den Wettbewerben und Sommerseminaren kennt. Sie zauberten auf höchstem Niveau zur Freude des Publikums und waren mit ihrem 1. und dem 2. Preis von Jakob gemeinsam sehr zufrieden.

Darüber hinaus wurde Jakob wegen seiner Interpretation des Stückes „Nocturno" von Werner Richter von Frau Thea Richter, der Witwe des Komponisten, angesprochen. Sie hätte dieses Werk noch nie in einer innigeren und schöneren Interpretation gehört. Daraufhin wurde Jakob gebeten, dieses Werk im Preisträgerkonzert noch einmal zu präsentieren.

Jakob spielte das 12. Mal in Folge im Sächsischen Akkordeonwettbewerb „Werner Richter" und stellt damit sicher nicht nur in unserer Musikschule einen Rekord auf.

Birgit Erbe